KIKatri Isomäki-JakobPhysiotherapie · Osnabrück
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Beckenboden verstehen: Die unsichtbare Kraftquelle

Der Beckenboden ist eine Muskelplatte, die Dein Becken nach unten abschließt. Er trägt Deine Organe, hilft bei der Kontinenz, stabilisiert die Wirbelsäule und spielt eine wichtige Rolle für die Sexualität. Trotzdem kennen ihn viele kaum.

Warum er so wichtig ist

In der Schwangerschaft trägt der Beckenboden immer mehr Gewicht, bei der Geburt wird er stark gedehnt. Aber auch Husten, schweres Heben oder langes Sitzen beanspruchen ihn.

Erst spüren, dann trainieren

Viele spannen beim Beckenbodentraining Po, Bauch oder Oberschenkel an – aber nicht den Beckenboden selbst. Probiere dieses Bild:

  • Stell Dir vor, Du ziehst eine Heidelbeere sanft mit der Scheide nach innen-oben
  • Gleichzeitig schließen sich Harnröhre und After, als wolltest Du einen Wind zurückhalten
  • Atme dabei ruhig weiter

Loslassen ist genauso wichtig

Ein guter Beckenboden kann nicht nur anspannen, sondern auch vollständig entspannen. Gerade vor der Geburt üben wir das bewusste Loslassen.

Eine einfache Übung

Setz Dich aufrecht hin. Beim Ausatmen den Beckenboden sanft aktivieren, beim Einatmen komplett lösen. 10 Wiederholungen, mehrmals täglich.

Wann Hilfe sinnvoll ist

Bei Urinverlust beim Husten oder Springen, Druckgefühl nach unten oder Schmerzen ist individuelle Begleitung der beste Weg. Das ist häufig – und sehr gut behandelbar.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Untersuchung. Wenn Du unsicher bist, melde Dich gerne bei mir – ich komme zu Dir nach Hause.

Bereit für den ersten Schritt?

Schreib mir ganz unverbindlich – gemeinsam finden wir heraus, was Dir guttut.

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